Die großen sieben Fähigkeiten im WingTsun

Bewusstsein

Bewusstsein

Wir haben bewusst darüber nachgedacht und wissen, wie viel wir vom Gegner bereit sind hinzunehmen, wo unsere Grenze ist und wie weit wir bereit sind, unter welchen Voraussetzungen mit unserer Abwehrreaktion zu gehen, für die wir die Verantwortung übernehmen. Wir kennen unsere Stärken und Schwächen und haben die Erfahrung, das Gegenüber einzuschätzen. Dieser Teil der Ausbildung hat mit Bewusstsein zu tun: Erst denken, dann handeln! Beim Handeln aber gilt: Ohne Bewusstsein muss kein Verlust sein!

Beweglichkeit

Beweglichkeit

Wir haben uns beweglich und flexibel trainiert, so dass wir dem anderen keinen Widerstand bieten, aus jeder Lage einen Ausweg finden und uns jederzeit in eine Position bringen können, unsere Waffen ins Spiel zu bringen. Die Chinesen nennen dieses sie Fähigkeit, seine Bewegung im gleichen Augenblick verändern zu können, wenn der Gegner seine verändert.

Gleichgewicht

Gleichgewicht

Wir haben so geübt, dass wir auch in extremer Bewegung und bei größtem Kraft-und Gewichteinsatz im Gleichgewicht sind.

 Körpereinheit

Körpereinheit

Unser zielgerichtetes Training hat uns so koordiniert gemacht, dass hinter all unseren Angriffen unser vereintes Körpergewicht steckt.











Tastsinn

Tastsinn

Wir haben alle unsere Sinne in einer Weise gestaffelt und überlappend geschult, dass wir die Gefahr rechtzeitig erkennen und stets angepasst reagieren. Wir verlassen uns nicht auf totes, irgendwo unerreichbar abgelegenes Wissen, sondern haben uns durch ein spezifisches Training der Sinne unter Adrenalin-Einfluss von qualifizierten Lehrern Automatismen einpflanzen lassen, die im Ernstfall wirklich abrufbar und verfügbar sind.

Timing

Timing

Mit Hilfe erprobter Lernmethoden ist unser Timing perfekt, so dass wir uns darauf verlassen können, im richtigen Augenblick das Richtige zu tun.

Kampfgeist

Kampfgeist

Ein spezifisches Psycho-Training für Kampfgeist hat so etwas wie einen Auslöser gegeben, um im Ernstfall den „Tiger in uns“ freizulassen. Wir haben aber auch gelernt, uns wieder zum mitfühlsamen Mitmenschen zurückzuverwandeln, wenn die Gefahr vorbei ist.

Unser Motto ist immer: „Wir wollen niemandem schaden“. Aber wir lassen es auch nicht zu, dass jemand uns schadet. Denn das ist weder gut für unser Überleben, noch für die weitere psychische Entwicklung des Angreifers, der in seinem sozialen Verhalten durch unsere Toleranz bestärkt wird und weitere Opfer finden wird.

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